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Auslandsjournal

T O U R I S T E N    F A L L E !

Nicht nur in Deutschland sind die Taschendiebe unterwegs. Gerade In den stark frequentierten Urlaubsgebieten wie z.B. Frankreich, Spanien, Italien oder auch Tunesien halten sich die Taschendiebe auf. In den skandinavischen Ländern sind Diebstähle der so genannten "breakfast thieves" besonders häufig. Dabei halten sich die Diebe während der Frühstückszeit in den Hotels auf und entwenden alle Gegenstände, die der Gast am Tisch zurücklässt, wenn dieser an das Büffet geht. Nicht selten sind sie dabei organisiert und gehören einer Bande an. Das Gewaltpotential der ausländischen Taschendiebe kann als überdurchschnittlich, hoch bewertet werden. In einigen Ländern wie z.B. Spanien ist der Taschendiebstahl unter ca. 50 Euro nur eine Ordnungswidrigkeit. Die Kriminalitätsrate steigt in der Regel dort, wo viele Urlauber aufeinander treffen. Ein wohlhabendes Auftreten oder die Darbietung einer Diebstahlgelegenheit kann als Provokation ausgelegt werden und nicht selten ist ein Raub oder ein Taschendiebstahl die Folge. Bieten sie keine Tatgelegenheit und Beachten sie alle Sicherheitsvorkehrungen schon vor Reiseantritt. Machen sie sich mit den allgemeinen Verhaltensweisen vertraut und der Urlaub kann beginnen.

Gerade Urlaubsgebiete mit vielen Menschen sind Hochburgen der Taschendiebe. Auch in den osteuropäischen Ländern wie Polen oder Bulgarien lauern die Taschendiebe. Es kann eine Vielzahl von Straftatdelikten auf  Touristen im Ausland zukommen. Der Bericht beschäftigt sich aber hauptsächlich mit dem Delikt Taschen- und Trickdiebstahl, wobei auch die abgewandelte Form des Handtaschenraubes betrachtet wird. Die Tricks ausländischen Taschendiebe ähneln sich oder sind zumindest Artverwandt. Die häufigsten Straftaten mit denen Touristen zu haben, sind Delikte die in Zusammenhang mit dem Kraftfahrzeug stehen und natürlich der Taschendiebstahl, Trickdiebstahl und der Raub von z.B. Handtaschen. Beim Taschendiebstahl im Ausland werden nicht nur Portemonnaies sondern auch, wie in Deutschland Mobilfunktelefone, Bank- und Kreditkarten oder Schmuckgegenstände von en Tätern gestohlen. Dabei bleibt der Diebstahl aus Hotelzimmern und oder Tresoren in diesem Bericht unberührt. Prinzipiell gilt das alte und dennoch zutreffende Sprichwort " Gelegenheit macht Diebe". Bieten sie den Taschen- und Trickdieben keine Chance und seien sie besonders Vorsichtig in größeren Städten, an Sehenswürdigkeiten, auf Märkten, an und in öffentlichen Verkehrsmitteln und an strandnahen Gebieten.

Bargeld und  teurere Wertgegenstände sollten lieber im Hotelsafe deponiert werden, oder gleich zu Hause gelassen werden. Wer das äußere Erscheinungsbild einer wohlhabenden Person macht ist potentielles Opfer ausländischer Taschendiebe. Je weniger Wertgegenstände mitgenommen werden oder verdeckt gehalten werden, verringert die Möglichkeit Opfer eines Taschendiebstahls zu werden. Handtaschen, Kamerataschen und sonstige Taschen sollten eng am Körper und von der Fahrbahnabgewandten Straßenseite getragen werden. In einigen Ländern ist der Handtaschenraub von motorisierten Fahrzeugen wie z.B. dem Motorrad sehr beliebt.

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