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Nachrichten 2009

Inhaltsverzeichnis

Diebstahlschutz durch DNA

Wacken Open Air

Oktoberfest 2009

 

Diebstahlschutz durch DNA
Das Bundesland Bremen unterstützt das bundesweit einmalige Pilotprojekt zum Diebstahlschutz durch DANN. In Teilen Englands und der Niederlande kam „SelectaDNA“ bereits zum Einsatz – mit großem Erfolg. „SelectaDNA“ ist eine durchsichtige Markierungsflüssigkeit, die auf Gegenstände gebracht werden kann. Die ausgehärtete Substanz ist mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar, fluoresziert aber, wenn man dies mit einem speziellen UV-Licht  beleuchtet. Die Markierungsflüssigkeit ist mit einem individuellen DANN-Code und zusätzlich kleinen codierten Kunststoffplättchen, den sogenannten „Microdots“, ausgestattet.  Diese ermöglicht der Polizei mit den speziellen UV-Lampen bei einem Diebstahl den rechtmäßigen Eigentümer  zweifelsfrei zu identifizieren.  Zudem besteht die Möglichkeit mit einem Markierungsspray potentielle Straftäter unter Zuhilfenahme einer Sprühanlage zu markieren. Auf der bloßen Haut haftet das Spray mehrere Tage und ist nicht abwaschbar.  Um zu gewährleisten, dass im Falle eines Diebstahls das markierte Eigentum über die Codierung dem Eigentümer zugeordnet werden kann, ist der Eintrag bzw. Registrierung in die Datenbank von „SelectaDNA“ erforderlich. Doch Sicherheit hat seinen Preis. Der reguläre Verkaufspreis für ca. 50-75 Gegenstände beträgt 120,00 Euro. Inwieweit sich andere Bundesländer dem Pilotprojekt anschließen stand noch nicht fest.[ ↑ ]

Taschendiebe treiben ihr Unwesen auf dem Wacken Open Air
Open Air Konzert in WackenZehn rumänische Taschendiebe wurden auf dem Open Air Festival in Wacken / Itzehoe festgenommen. Insgesamt verzeichnete die Polizei 571 angezeigte Taschendiebstähle. Den zehn Männern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren werden mehr als 500 Taten vorgeworfen. Bei ihnen seien erhebliche Mengen Bargeld und Geldbörsen gefunden worden. Sie kommen alle aus einem Dorf aus Rumänien. Nach polizeilichen Informationen handelte es sich um eine professionelle Diebesbande, die sich auf Diebstähle im Rahmen von Festivals spezialisiert haben. Die Taschendiebe wurden erkennungsdienstlich behandelt. In einem Fall ordnete die Staatsanwaltschaft Itzehoe ein "beschleunigtes Verfahren" an. Ein bereits vorbestrafter Rumäne (30) wurde durch die Ermittler dem Amtsgericht Itzehoe vorgeführt. Der Haftrichter verurteilte diesen zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung. Alle anderen wurden aus der Bundesrepublik Deutschland ausgewiesen.[ ↑ ]

Oktoberfest 2009

OktoberfestDas 176. Oktoberfest endete am 04.10.2009. Im Vergleich zur Vorjahreswies`n ist die Gesamtzahl der festgestellten Straftaten so gut wie identisch. Während in diesem Jahr 1.253 Straftaten registriert wurden, waren es im Vorjahr 1.254 Taten. Bis zum 03.Oktober verzeichnete die Münchner Polizei insgesamt 316 Delikte nach Taschendiebstahl (Hellfeld). Hierbei ergibt sich ein Rückgang von 12% gegenüber dem Vorjahr (358 Fälle). In diesem Jahr konnten die Festnahmen nach Taschendiebstahl um 25% gesteigert werden, sodass 85 Diebe festgenommen werden konnten (2008=68 Festnahmen). Die gesteigerte Anzahl der Festnahmen ist sicherlich auch großer Verdienst der länderübergreifenden Unterstützung von Taschendiebstahlfahndern aus Zürich, Brüssel, London, Bukarest und Berlin. Mit Hilfe der Videoüberwachung konnten insgesamt sieben Taschendiebe überführt werden, darunter drei Bulgaren, die einem schlafenden Betrunkenen gemeinsam das Handy entwendeten.[ ↑ ]