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PKS 2012

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2012 in Deutschland insgesamt 117.277 Taschendiebstähle angezeigt. 2011 waren es 120.790 Fälle. Trotz des leichten Rückgangs bewegen sich die Zahlen nach wie vor auf einem hohen Niveau. Taschendiebstahl ist in der Großstadt-Öffentlichkeit – neben Autoaufbruch, Fahrraddiebstahl und Sachbeschädigungen an Autos - eines der häufigsten Delikte. Und das, obwohl die Polizeiliche Kriminalstatistik nur den Diebstahl aus am Körper getragenen (Bekleidungs- oder Hand-) Taschen zum Taschendiebstahl rechnet. Im Jahr 2012 entstand dabei ein Schaden von 32,3 Millionen Euro. Die meisten Fälle bleiben unaufgeklärt (Aufklärungsquote 2012: 5,3 Prozent), da die Tat von den Opfern häufig nicht gleich bemerkt wird. Denn Taschendiebe sind oft professionelle, international agierende Täter, die grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv sind. Die Tatzeiten des Taschendiebstahls folgen den Tatgelegenheiten. Insgesamt wurden 2012 nur 5.494 Tatverdächtige in Deutschlandregistriert, davon waren 66 Prozent 21 Jahre und älter. Wie die Infografik der Polizeilichen Kriminalprävention zeigt, sind es insbesondere auch Kinder und Jugendliche, die beim Taschendiebstahl ertappt werden. 2012 waren 18,7 Prozent der Tatverdächtigen unter 18 Jahre alt (Quelle: PKS 2012 / Grafik: Infografik.biz).

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